"Pflege kann man nur erfahren und erleben"
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Musik und Pflege





Quelle:
Gerhard Haderer
"Die Fans werden älter - Der Konflikt bleibt"
(Stern 29/2007)



Thesen zur Hausarbeit

 "Die Bedeutung der Musik für alte Menschen"

im Rahmen der Weiterbildung zum
Lehrer für Pflegeberufe


  1. Musik ist eines der emotional wirksamsten Kommunikationsmittel in der Kultur des Menschen. Gefühle jeglicher Art können mit Musik hervorgerufen und unterstützt  werden.

  2. Jeder Mensch hat eine eigene, individuelle Musikbiografie. Die dabei gesammelten musikalischen Erfahrungen sind abhängig von eigenen Interessen, Möglichkeiten und Lebensbedingungen.

  3. Die eigene musikalische Erfahrung ist Bestandteil der Kompetenz für das Verstehen Anderer. Empathie ist dabei die wichtigste Grundvoraussetzung.        

  4. Musikalische Erinnerungen werden im Langzeitgedächtnis gespeichert.  In der Arbeit mit alten (kranken) Menschen kann somit an diese Erinnerungen angeknüpft werden. Damit wird eine Möglichkeit geschaffen, auch bei dementen Bewohnern die geistige Tätigkeit zu aktivieren, evtl. zu steigern.

  5. Singen und Musizieren bilden eine Brücke zwischen alten und jungen Menschen.

  6. Nach dem neuen bundeseinheitlichen Altenpflegegesetz ist der Umgang mit Musik innerhalb des Lernfeldes "Alte Menschen bei der Tagesgestaltung unterstützen" ein fester Bestandteil. Dadurch haben die Pflegekräfte die Chance und den Auftrag,  die vielfältigen musikalischen Möglichkeiten in der Altenpflege zu nutzen.

  7. Das Ausbildungskonzept orientiert sich an der Pflegetheorie von Martha Rogers. "Die Umwelt hat eine große Bedeutung für den Heilungsprozess!"  Wichtiger Bestandteil der Pflegeanamnese ist die Erinnerungsarbeit, die es möglich macht, sehr individuell auf den einzelnen Bewohner einzugehen. Vorlieben, Interessen und Gewohnheiten müssen dabei berücksichtigt werden.

 

Mein eigener Zugang zu diesem Thema ergibt sich aus mehreren Schwerpunkten. Musik war immer ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben. Im Alter von neun Jahren erlernte ich das Klavierspielen. Später kam eine Kirchenorgelausbildung dazu. Mit sechzehn Jahren erweiterte ich meine musikalischen Fähigkeiten als Autodidakt der Gitarre. Durch diese verschiedenen Ausbildungen bekam ich ein breites Spektrum über den Umgang mit Musik. Mein Repertoire reicht von Volksmusik über Klassik bis zu Hardrock. Musikerfahrungen sammelte ich in verschiedenen Tanz- und Rockbands, in einer Volkstanzgruppe und als Kirchenmusiker. Diese Fähigkeiten und Fertigkeiten waren mir in der langjährigen Praxis in der Behinderten- und Altenarbeit von großem Nutzen. Ich konnte immer wieder mit Menschen singen und musizieren. In der Altenarbeit leitete ich zuletzt eine Gruppe von 10 – 15  Teilnehmern, die sich einmal wöchentlich zum gemeinsamen Singen trafen. Auch der Umgang mit Orffschen Instrumenten wurde immer wieder sehr positiv begrüßt.

Das Kuratorium Deutsche Altenhilfe (KDA) hat einen Entwurf zur neuen Altenpflegeausbildung herausgegeben, in dem Musizieren und Singen ein fester Bestandteil im Lernfeld „Alte Menschen bei der Tagesgestaltung und bei selbst organisierten Aktivitäten unterstützen“ (Bundeseinheitliche Altenpflegeausbildung, Seite 160) sein wird. Vor diesem Hintergrund ist dieses Thema für mich eine besondere Herausforderung.



Download unter:


http://www.pflege-wissenschaft.info/pflegewissenschaft/index.php?option=com_content&view=article&id=55821&Itemid=1057&paper_id=559

...oder als gedruckte Version:

 

http://find.bibliothek.tu-ilmenau.de/Record/545298962

 




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  Helmut Siefert
Sonnenblick 28
36275 Kirchheim
 
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