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Diagnose: hochgradige Aortenklappenstenose mit 55
"Warum kann es nicht mal ein normaler Schnupfen sein?"

Diese Frage habe ich mir gestellt, nachdem im Sommer 2011 bei einer Routineuntersuchung eine hochgradige Aortenklappenstenose diagnostiziert wurde.
Den Schlaganfall in 2000 hatte ich ja ganz gut überstanden und stand wieder voll im Berufsleben.
Na toll - wie geht´s jetzt weiter?
Im Herbst 2011 wurde ich mit Verdacht auf Herzinfarkt noteingeliefert.
Bei der Herzkatheteruntersuchung wurde mir mitgeteilt, daß auch die Koronararterien betroffen sind und ich um eine Operation nicht herum käme.
Ein ungefährer Zeitpunkt konnte mir nicht genannt werden - erstmal wurde ich in die Reha nach Bad Driburg geschickt.
Voller Motivation (ich hatte ja schon Erfahrung durch die "Schlaganfall-Reha") startete ich durch mit dem Erfolg, dass die berufliche Wiedereingliederung voll daneben ging - ich hatte mir wohl zuviel zugemutet.
In den folgenden Monaten ging es mir zunehmend schlechter, ich bekam immer weniger Luft auch bei leichteren Tätigkeiten.
Da ich medizinisch gesehen ein sehr großer Angsthase "war", fiel es mir zwar schwer, freiwillig in ein Krankenhaus zu gehen, aber meine gesundheitliche Situation machte es erforderlich.
Ich entschloss mich, ins Herz-Kreislauf-Zentrum nach Rotenburg an der Fulda zu gehen.
  Die folgenden Untersuchungen ergaben, daß sich mein gesundheitlicher Zustand weiter verschlechtert hatte.
Eine Koronararterie konnte zwar geweitet werden, aber eine OP mit Aortenklappenersatz und Bypass wäre demnächst fällig.
Anfang 2015 ging es mir so schlecht, daß ich freiwillig um einen OP-Termin bat.
Ich wurde für den 16. Februar eingeladen, um am 18. Februar operiert zu werden.
Ich wußte ja, was auf mich zukommt: Öffnung des Bruskorbs durch Spaltung des Brustbeins, Herz-Lungen-Maschine - die Gedanken daran versuchte ich so gut wie möglich zu verdrängen, was mir natürlich nicht gelang.
An dieser Stelle ein ganz großer Dank an das Personal der Chirurgie sowie den Herzchirurgen und den Anästhesisten, die mich am Vorabend der OP umfassend aufklärten und mir doch einiges von meiner Angst nahmen.

Die Operation:
Aus verständlichen Gründen hab ich davon garnichts mitbekommen.
Ich bin so "gut vorbereitet" worden, daß ich noch nicht mal mitbekommen habe, wie ich in den OP gefahren wurde.
Die nächste Erinnerung war das Wachwerden völlig ohne Schmerzen - ich dachte zu diesem Zeitpunkt, ich wäre auf dem Weg zur OP.
Mir wurde gesagt, daß ich die OP gut überstanden habe und jetzt ins Beobachtungszimmer auf die Station gebracht werde.
Das Entfernen der Drainagen war selbst für mich nicht sonderlich schmerzhaft.
Sogar mein "Chestcracker" hat mich besucht und mir den Ablauf der OP erläutert.
Diese recht schwierige OP mit Bypass und Aortenklappe verlief ohne Komplikationen, ich brauchte auch keinen Blutersatz.
Da ich einige Stunden an der Herz-Lungen-Maschine war, mußte ich das Atmen "neu" lernen.
Wirklich schlimm war für mich das Liegen auf dem Rücken. Ich bin Seitenschläfer und durfte aufgrund der schnelleren und besseren Wundheilung nur auf dem Rücken liegen.
Bereits nach einer Woche kam ich in die Anschlussheilbehandlung und  nach insgesamt 4 Wochen wieder nach Hause.
Ich habe mich im HKZ-Rotenburg sehr wohl gefühlt und würde es jedem empfehlen.
Jedem?
Wer meint, ein Klinikaufenthalt hat was mit "Vollkasko" zu tun und jeder Arzt und jede Pflegekraft ist ständig da und wer bei vier Menus Mittags noch was zu meckern hat, der hat hier nichts verloren - aber wirklich garnichts!






www.herz-kreislauf-zentrum-rotenburg.de






 
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